Maschinen, die aus Daten lernen. Fabriken, die sich selbst steuern. Lieferketten, die sich in Sekunden an neue Bedingungen anpassen. Die Industrie von morgen schreitet in großen Schritten voran. Dabei bleibt noch ungenutztes Potenzial: 44 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen auf Big Data, 37 Prozent auf IoT – doch nur 17 Prozent nutzen KI in ihren Prozessen. Die Frage ist nicht mehr, ob sich die Industrie transformiert, sondern wie schnell Unternehmen diesen Wandel für sich nutzen.
Die Hannover Messe 2025 zeigt Unternehmen die Möglichkeiten, um Industrie 4.0 schnell und pragmatisch umzusetzen – mit Best Practices, praxisnahen Lösungen und spezialisiertem Know-how. Vom 31. März bis 4. April trifft sich die internationale Industrie in Hannover, um die nächsten Schritte in der digitalen Transformation zu gehen. Unter dem Motto The Future’s Here präsentiert Kanada als Partnerland der Hannover Messe 2025 mit über 200 Unternehmen seine Innovationskraft in Automatisierung, Wasserstoff und digitaler Transformation. Als Vorreiter in Cleantech, erneuerbaren Energien und Künstlicher Intelligenz setzt das Land bereits heute entscheidende Impulse für die Industrie von morgen.
Auch die Digital Hub Initiative ist wieder stark vertreten: Die de:hubs Smart Systems Dresden, Artificial Intelligence Karlsruhe, Life Science and Bioeconomy Halle, Renewable Energy Lübeck, Security & Defense München und Logistics Dortmund stellen ihre Innovationen am de:hub-Stand (Halle 2, Stand D30) aus. Zudem wird eine Delegation von 36 Start-ups sowie fünf weiteren de:hubs vor Ort sein. Mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm auf der Bühne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (Halle 2) und eigenen Vernetzungsformaten schaffen wir eine ideale Plattform, um Start-ups, Unternehmen sowie Investorinnen und Investoren zusammenzubringen. Das gemeinsame Ziel: eine Industrie, die sich mithilfe der richtigen Technologien selbst optimiert.
Automation und Autonomie: Die selbstoptimierende Industrie
Denn die Chancen, die KI für die Industrie von morgen bietet, sind enorm. Besonders in der Produktion und Fertigung können selbstoptimierende Systeme und intelligente Prozesse den Weg für mehr Effizienz und Flexibilität ebnen. Generative KI, maschinelles Lernen und Automatisierung steigern nicht nur die Effizienz, sondern senken auch die Kosten und machen Produktionsprozesse deutlich flexibler. Über Cloud- und Edge-Computing vernetzen sich Maschinen und können ihre Abläufe selbst steuern. Doch der Erfolg hängt davon ab, wie gut Unternehmen ihre bestehenden Abläufe analysieren und optimieren: „Mehr Effizienz, Präzision und Flexibilität, geringere Kosten – KI kann zum Game Changer in Produktion und Fertigung werden. Aber nur, wenn man ehrlich auf die eigenen Prozesse schaut und Pain Points als Innovationshinweise versteht“, betont Sebastian Felzmann, Hubmanager des de:hub Artificial Intelligence Karlsruhe.
Auch in der Logistik gewinnt KI an Bedeutung – von intelligenter Routenplanung bis hin zu autonomen Fahrzeugen: 22 Prozent der Unternehmen setzen bereits fahrerlose Transportsysteme ein, um Prozesse effizienter zu gestalten. „Künstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, das Prozesse in KMU effizienter gestaltet und helfen kann, Ressourcenknappheit sowie Fachkräftemangel zu bewältigen. "Mit der richtigen Strategie kann jedes Unternehmen den Einstieg finden“, erklärt Maria Beck Hubmanagerin des de:hub Logistics Dortmund.
Von der vernetzten Fabrik zur nachhaltigen Produktion
Auch das Thema Lieferketten spielt für wirtschaftliches Wachstum eine große Rolle. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützte Initiative Manufacturing-X sorgt für eine sichere und standardisierte Datenvernetzung in der Industrie. Sie verbessert so Lieferketten, optimiert Automatisierung und treibt den Einsatz von KI voran – für mehr Effizienz, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. „Schnelligkeit, Effizienz und Wissenstransfer sind essentiell, um mit den rasanten Entwicklungen in der Industrie standhalten zu können. Erlebt Industrie 4.0 live bei unserem Popup Testbed auf der Hannover Messe und diskutiert mit unseren Experten über Manufacturing-X“, sagt Michael Kaiser, Hubmanager des de:hub Smart Systems Dresden.
Aber die digitale Transformation bedeutet weit mehr als nur Vernetzung und Effizienzsteigerung – sie schafft neue Ansätze für nachhaltige Wertschöpfung. Neue Technologien aus der Bioökonomie ermöglichen es, nachhaltige Materialien und Prozesse direkt in industrielle Wertschöpfungsketten zu integrieren. „Die industrielle Zukunft wird von Bioökonomie geprägt! Für den Transfer aus dem Labor- in den Industriemaßstab bietet die Hannover Messe technische Lösungen sowie passende Kooperationen – und wir den maßgeschneiderten Support“, sagt Mareike Meyer, Managerin für Technologietransfer bei Startup Elevator Saxony-Anhalt, Teil des de:hub Life Science & Bioeconomy Halle.
Doch nicht nur in Deutschland wird die digitale Transformation so vehement vorangetrieben – gerade deshalb ist es jetzt entscheidend, den Austausch mit anderen Staaten aktiv zu fördern und voneinander zu lernen. Ein starkes Vorbild und bedeutsamer Partner in diesem Prozess ist derzeit Kanada.
Kanada: Ein Partnerland mit Weitblick
Deutschland ist Kanadas wichtigster EU-Handelspartner – besonders in Energie, KI und Automatisierung. Die Hannover Messe 2025 bietet die ideale Plattform, um diese Zusammenarbeit weiter auszubauen.
Mit seinen Wasserstoffkapazitäten nimmt Kanada eine führende Rolle in der globalen Energiewende ein. Seit der Gründung der deutsch-kanadischen Wasserstoff-Allianz im August 2022 gibt es große Fortschritte, mit mehreren geplanten Grünwasserstoff-Exportprojekten in Kanada und neuen Wasserstoff-Partnerschaften zwischen Deutschland und kanadischen Bundesländern, Häfen und Unternehmen. Gleichzeitig tragen Kanadas LNG-Exporte zur Energiesicherheit Deutschlands bei.
Die enge Zusammenarbeit zeigt sich nicht nur im Energiesektor, sondern auch in der Innovationslandschaft. Ein besonderes Highlight auf der Hannover Messe: das German-Canadian Pitch Battle. Hier präsentieren sich vielversprechende Start-ups aus beiden Ländern mit ihren innovativen Lösungen vor einer Expertenjury. Wir stellen die deutsche Seite – eine einzigartige Chance für junge Unternehmen, internationale Märkte zu erschließen.
Dabei sein, heißt dazulernen
Nutze die Chance, praxisnahe Lösungen und wertvolles Know-how aus nächster Nähe zu erleben und die richtigen Kontakte zu knüpfen – sowohl am de:hub-Stand (Halle 2, Stand D30) als auch am Messestand von Kanada (Halle 2). Wenn du vorab Fragen hast oder dich mit uns austauschen möchtest, schreib uns gerne eine Nachricht an: hubagency(at)rckt.com.
The Future’s in Hannover!
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/manufacturing-x.html

