Ein Digital Hub ist ein physischer Ort, an dem verschiedene Akteure mit direktem Bezug oder direkter Affinität zu Digital- und Technologiethemen zusammenkommen, um sich auszutauschen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten. Im Falle der Digital Hub Initiative handelt es sich um zwölf Digital Hubs in 16 Städten, die sich verschiedenen branchenspezifischen Schwerpunktthemen widmen.

Träger der Digital Hubs sind unabhängige Betreibergesellschaften mit eigener Rechtspersönlichkeit. Während einige von Einzelpersönlichkeiten gegründet wurden, stehen hinter anderen Digital Hubs Forschungseinrichtungen oder Städte.

Die branchenspezifischen Arbeitsschwerpunkte haben die Digital Hub-Standorte selbst bei der Bewerbung festgelegt. Sie ergeben sich in der Regel aus einem dominanten Wirtschaftszweig oder Forschungsschwerpunkt wissenschaftlicher Einrichtungen vor Ort.

Interessierte Organisationen konnten sich bis März 2017 als potenzieller Digital Hub-Standort beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bewerben. Anhand eines objektiven Kriterienkatalogs entschied das BMWi mit Unterstützung eines unabhängigen Experten-Beirats aus der Digital- und Technologiebranche über die Bewerbungen.

Der Bewerbungszeitraum ist abgelaufen. Vorerst können sich keine weiteren Städte bewerben.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanziert die Hub Agency (RCKT) als zentralen Betreiber, sowie die GTAI für die internationale Vermarktung der Initiative über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Digital Hubs finanzieren sich durch private Träger und Partner und die Entwicklung von eigenen Innovationsprogrammen.